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Ulmener Geschichte – kurz zusammengefaßt Drucken E-Mail
Keltische Funde in Form von Götterfiguren und verschiedenen Waffen belegen, dass Ulmen bereits in vorrömischer Zeit bewohnt war.

Da Ulmen genau in der Mitte von Trier und Koblenz liegt, ist es eigentlich einleuchtend, dass schon die Römer hier eine Straße entlang bauten.

Im Mittelalter gab es manchen Kampf um die Vorherrschaft der Burgen. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. vewüstete zweimal den Ort. Seine Soldaten hinterließen abgebrannte Häuser und Armut, woran viele Einwohner noch Jahrzehnte zu kämpfen hatten. In einem Bittbrief zwanzig Jahre nach dem letzten Angriff der französischen Dragoner bat ein Mann um Unterstützung, da seine Eltern beim Einzug der Soldaten alles verloren hatten und er seither in Armut im Hochpochtener Wald (5km von Ulmen entfernt) in einer alten Siedlung hause und kein Geld und Getreide für den kommenden Winter mehr habe.

Inwieweit Napoleons Truppen Schaden anrichteten, weiß niemand mehr zu sagen. Doch zwanzig Jahre war Ulmen unter französischer Herrschaft - was man heute noch im Dialekt hört! Wir gehen auf dem "Trottoir", nehmen den "Paraplü" bei Regen und rufen kleinen, übermütigen Kindern, sie sollen "douzma" machen (doucement=langsam).
Ulmener Burschen mußten sich für Napoleons Armee in Cochem mustern lassen und zogen teilweise sogar bis nach Moskau.

Die Preußen verdrängten 1814 die Franzosen. Das Amt für die Region, bislang in Ulmen ansässig, wurde nach Lutzerath verlegt - bis 1973. Erst dann kam die Verbandsgemeindeverwaltung wieder nach Ulmen.


Während bis in die sechziger Jahre die meisten Einwohner noch von dem "Eigenanbau" lebten und ein wenig Vieh hatten, hat sich das Ortsbild seither extrem verändert. Fünf Supermärkte, Einzelhandel sowie ein Wochenmarkt machten die vielen kleinen Schrebergärten und die Viehhaltung zum Hobby.


                                                                               Ulmen vor 1942 - ohne Jungferweiher

Durch die Autobahnanbindung an die A 48 bietet sich nicht nur für die Gäste eine ideale Anreisemöglichkeit, sondern auch für Jungunternehmer, die beliefert werden müssen und auswärts arbeitende Arbeitnehmer haben eine schnelle Verbindung zur ihrem Arbeitsplatz.

 
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